Wissensmanagement in der neuen ISO 9001

Wissensmanagement ist erstmals in der neuen DIN ISO 9001:2015 elementarer Bestandteil der Norm. Das Managementsystem sollte deshalb folgende Elemente des Wissensmanagements enthalten: Erfassung des Wissens der Organisation Erfassung der Wissensträger Wissensrisiken erkennen Wissenssicherung vornehmen Wissenstransfer gestalten Mit unserer umfassenden Erfahrung im Wissensmanagement unterstützen wir Sie durch: Schulung Ihrer Mitarbeiter / QMB zum Thema Wissensmanagement Erstellung von Wissenslandkarten auf Basis ihrem QMS Erarbeitung relevanter Wissensprozesse Identifikation von wesentlichen Wissensrisiken Bewertung Ihren Wissens Definition und Umsetzung von Maßnahmen zur Wissenssicherung Erstellung von Wissensbilanzen

Von |2017-05-01T21:23:21+02:00April 30th, 2017|Wissensmanagement|0 Kommentare

Wissensmanagement für QM-Auditoren

In der neuen ISO 9001:2015 wurde erstmals das Thema Wissensmanagement explizit mit aufgenommen. Wissensmanagement ist nun offizieller Bestandteil eines Qualitätsmanagementsystems und muss sowohl in internen, wie auch in externen Audits mit überprüft werden.   Die Norm selbst gibt jedoch wenig Informationen über die konkrete Umsetzung. Weiterhin habe viele Referenten, die sich dem Thema jetzt annehmen, selbst auch wenig Erfahrung mit dem Thema Wissensmanagement.   Obwohl Wissensmanagement erst jetzt offiziell in die Norm aufgenommen wurde, war es implizit schon in der vorherigen Version enthalten.   Im nachfolgenden Artikel möchten wir Ihnen einen kurzen Einblick in das Thema [...]

Von |2018-08-19T16:15:06+02:00September 18th, 2016|Allgemein, Wissensmanagement|0 Kommentare

Der Wissenswürfel

Anhand des Wissenswürfels werden drei verschiedene Dimensionen des Wissens behandelt. Individuelles Wissen versus kollektives Wissen Wissen ist zunächst personengebunden und damit individuelles Wissen einer Person. Bei kollektivem Wissen handelt es sich um Wissen, welches nicht nur einzelnen Personen zur Verfügung steht, sondern durch einen größeren Personenkreis innerhal einer Organisation oder einer Gruppe genutzt werden kann. Damit aus individuellem Wissen kollektives Wissen werden kann, muss ein Transfer dieses Wissens stattfinden. Dieser Wissenstransfer kann anhand der Wissensspirale von Nonaka / Takeushi dargestellt werden.   Implizites Wissen versus explizites Wissen Bei implizite Wissen handelt es sich um Wissen, welchen dem Wissensträger [...]

Von |2018-08-19T16:16:04+02:00Juli 31st, 2016|Wissensmanagement|0 Kommentare

T-O-M Modell des Wissensmanagements

Zum Aufbau und zur Pflege eines funktionsfähigen Wissensmanagement- Systems sind verschiedene Komponenten notwendig. In Anlehnung an das T-O-M-Modell zeigt die nachfolgende Grafik die aus unserer Sicht relevanten  Mindestbestandteile eines Wissensmanagement-Systems. Bestandteile des Wissensmanagements im Modell Die wesentlichen Bestandteile eines Wissensmanagementsystems sind: Der Mensch mit seinen Fähigkeiten, Erfahrungen und Erwartungen die Organisation mit ihren Zielen / Visionen wie auch ihrer Aufbau- und  Ablaufstruktur die konkreten Prozesse zum Wissensmanagement und nicht zuletzt der technologische Rahmen, in dem das  Wissensmanagement umgesetzt wird. Die Erfahrung zeigt, dass Wissensmanagement-Projekte vorallem dann scheitern, wenn eine oder mehrere dieser Bestandteile nicht ausreichend berücksichtigt werden. [...]

Von |2018-08-19T16:15:06+02:00Juli 27th, 2016|Wissensmanagement|0 Kommentare

DIKW-Modell

Das DIKW-Modell setzt die Begriffe "data, information, knowledge and wisdom" zueinander in eine hirarchische Beziehung. Dabei stellen Daten die unterste Stufe dieser Pyramide dar, gefolgt von Informationen, gefolgt von Wissen und Erfahrung. 1. Stufe: Daten Bei daten handelt es sich um rohe, unverarbeitete Fakten ohne jeglichen Kontext. Daten sind neutrale Ergebnisse eines Sensors.Daten können in analoger oder digitaler Form auftreten. 2. Stufe: Informationen Informationen sind, "um Bedeutung angereicherte Daten". Dies kann zum Beispiel durch gezielte Verknüpfung verschiedener Daten erfolgen. Informationen sind Ergebnis einer Abstraktion oder Aggregation von Daten. Informationen liefern Antworten auf die Fragen, "wer, was, wann, [...]

Von |2018-08-19T16:15:06+02:00Juli 26th, 2016|Wissensmanagement|0 Kommentare

Die Wissensspirale (SECI-Modell)

Die beiden Japaner IkuJiro Nonaka und Hirotaka Takeuchi haben mit Ihrem SECI-Modell (Sozialisation-Externalisierung-K(C)ombination-Internalisierung), auch "Wissensspirale" genannt, ein erstes grundlegendes Modell zur Wissensgenerierung in Organisationen vorgestellt, das auch heute noch wertvolle Anknüpfungspunkte für organisationales Wissensmanagement liefert. 1 Wesentlicher Eckpunkt des Modells ist die Unterscheidung zwischen implizitem und explizitem Wissen. Grundlage für das Verständnis des SECI-Modells sind die beiden Dimensionen der Wissenserzeugung.   Wissensarten Aufgrund des kulturellen Hintergrundes der beiden Japaner wird erstmalig in dieser Deutlichkeit zwischen impliziten Wissen und explizite Wissen entschieden. Während in der westlichen Kultur eher ein tayloristisch-mechanisches Verständnis von Wissen vorherrscht und damit vorwiegend [...]

Von |2018-08-19T16:15:06+02:00Juli 25th, 2016|Managementsysteme, Wissensmanagement|0 Kommentare